Fr, 5. Dezember 2025
Close

SPD fordert sachliche Debatte um den Fahrradverkehr

(pm/red) Wech­sel­seit­ige Vor­würfe, „Kampfradler“ gegen „fahrradun­fre­undliche Poli­tik“ – die SPD in Schw­erin ist alles andere als glück­lich über die Art und Weise, wie die öffentliche Debat­te um den Fahrrad­verkehr zurzeit

Avatar-Foto
  • Veröffentlicht Juni 29, 2015
Bild: Andreas Hermsdorf/pixelio.de
Bild: Andreas Hermsdorf/pixelio.de

(pm/red) Wech­sel­seit­ige Vor­würfe, „Kampfradler“ gegen „fahrradun­fre­undliche Poli­tik“ – die SPD in Schw­erin ist alles andere als glück­lich über die Art und Weise, wie die öffentliche Debat­te um den Fahrrad­verkehr zurzeit in der Lan­deshaupt­stadt geführt wird.

Der verkehrspoli­tis­che Sprech­er der SPD-Frak­tion im Rathaus, Dr. Rico Baden­schi­er, erk­lärte dazu: „Mit Bedauern ver­folge ich die derzeit­ige Diskus­sion um den Fahrrad­verkehr in der Innen­stadt. Die Beiträge sind größ­ten­teils geprägt von Vor­wür­fen und Anschuldigun­gen, statt sich im kon­struk­tiv­en Dia­log um eine tat­säch­liche Verbesserung der Ver­hält­nisse zu bemühen. Aus­nehmen möchte ich dabei die Rück­sicht­skam­pagne des ADFC und den Vorschlag, in der Buschstraße eine Fahrrad­straße einzuricht­en.“

Dabei seien es auch die ungenü­gen­den und gefährlichen Verkehr­swege (Kopf­steinpflaster, Straßen­bahn­schienen) in der Innen­stadt, die Rad­fahrer auf den Bürg­er­steig auswe­ichen lassen.

„Die Stadtvertre­tung hat­te auf Antrag mein­er Frak­tion im Früh­jahr die Prü­fung konkreter Maß­nah­men an der Kreuzung Reifferbahn/Wallstraße und am südlichen Ende der Werder­straße beschlossen“, erk­lärte Baden­schi­er weit­er. „Ich möchte alle Beteiligten ermuntern, die Diskus­sion um das Miteinan­der im Straßen­verkehr in der Innen­stadt wieder sach­lich und ergeb­nisori­en­tiert zu führen. Ansprech­bar und offen für konkrete Vorschläge sind neben der Startver­wal­tung auch die Frak­tio­nen in der Stadtvertre­tung.“

ANZEIGE