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Umbruch in kommender Saison:
SSC Palmberg Schwerin verliert Schlüsselspielerinnen und stellt sich neu auf

Für die kommende Saison bereitet sich der SSC Palmberg Schwerin auf einen Umbruch vor: Schlüsselspielerinnen verlassen das Team für neue Herausforderungen.

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  • Veröffentlicht Mai 2, 2024
Letztes Gruppenfoto: In der kommenden Saison muss der SSC Palmberg Schwerin auf wichtige Spieler verzichten. Foto: Michael Dittmer

Nach dem dramatischen Finale der Volleyball-Bundesliga ist es Zeit für Veränderungen beim SSC Palmberg Schwerin. Die Niederlage gegen Allianz MTV Stuttgart bedeutete nicht nur das Ende einer Saison, sondern auch den Abschied von einigen Schlüsselspielerinnen, die das Gesicht des Teams über Jahre hinweg geprägt haben.

Am Sonntag versammelten sich Spielerinnen und Betreuer für das letzte gemeinsame Mannschaftsfoto, ein symbolischer Moment des Abschieds. Am Montagabend fand das finale Treffen in der Kabine statt, gefolgt von einer emotionalen Verabschiedung von den Fans und Sponsoren in der Arena. Die meisten Profis sind am Dienstag abgereist, und für einige SSC-Topspieler wird dies das Ende ihrer Zeit beim SSC Palmberg Schwerin sein.

Anna Pogany und Pia Kästner gehen

Zu den bemerkenswertesten Abgängen gehören Anna Pogany und Pia Kästner, zwei Spielerinnen, die nicht nur als Leistungsträgerinnen, sondern auch als Führungspersönlichkeiten und Identifikationsfiguren galten. Pogany, die nach sechs Jahren und 180 Spielen eine neue Herausforderung sucht, verlässt Schwerin als Vizemeisterin und mehrfache Titelträgerin, um in den USA mit einem Team aus Houston zu spielen. Kästner, die während der Finalserie gegen Stuttgart mit Rückenproblemen kämpfte, wird sich zunächst um ihre Gesundheit kümmern, bevor sie eine neue sportliche Herausforderung in Italien annimmt.

Neben diesen beiden prominenten Abgängen verlassen auch weitere Stammspielerinnen das Team, darunter Tutku Yüzgenç, Jazmine White und Indy Baijens, die neue Wege in anderen Ländern suchen. Insgesamt werden zehn Spielerinnen den Verein verlassen, darunter auch Laura Emonts, die ihre Volleyball-Karriere beendet, um sich auf die bevorstehende Geburt ihres Kindes zu konzentrieren.

Mischung aus Erfahrung und Potential

Trotz dieser Verluste blickt der Verein optimistisch in die Zukunft. Der Kern des neuen Schweriner Teams wird von Spielerinnen wie Patricia Llabres Herrera und Elles Dambrink gebildet, die bereits im vergangenen Jahr durch ihre Leistungen überzeugten. Unter der Leitung von Cheftrainer Felix Koslowski peilen sie die Teilnahme an den Olympischen Spielen an.

Auch junge Talente wie Leana Grozer bleiben dem Verein erhalten und versprechen eine vielversprechende Zukunft für den SSC Palmberg Schwerin. Mit einer Mischung aus Erfahrung und Potenzial wird das Team bereit sein, in der kommenden Saison erneut um die Spitzenpositionen zu kämpfen.

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Stefan Rochow

ist Journalist, Unternehmer und Gründer von SNO | Schwerin-Lokal. Mail: redaktion@sn-o.de

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