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Thomas Mann und Richard Wagner – Lesung aus „Wälsungenblut”

(pm). Der Richard-Wag­n­er-Ver­band Meck­len­burg-Vor­pom­mern e.V., der sich im Novem­ber 2014 neu formiert hat, eröffnet mit der Lesung „Thomas Mann und Richard Wag­n­er” am Son­ntag, den 22. Feb­ru­ar 2015 um 11

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  • Veröffentlicht Februar 17, 2015
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Lesung_Klaus_Engeroff
Klaus Engeroff

(pm). Der Richard-Wag­n­er-Ver­band Meck­len­burg-Vor­pom­mern e.V., der sich im Novem­ber 2014 neu formiert hat, eröffnet mit der Lesung „Thomas Mann und Richard Wag­n­er” am Son­ntag, den 22. Feb­ru­ar 2015 um 11 Uhr im Flo­towz­im­mer des Meck­len­bur­gis­chen Staat­sthe­aters Schw­erin einen Reigen von Ver­anstal­tun­gen, die den vielfälti­gen Aspek­ten von Wag­n­ers Werk gewid­met sind.

 

Thomas Manns lit­er­arisches Schaf­fen ist durch­zo­gen von der Auseinan­der­set­zung des Schrift­stellers mit dem Werk von Richard Wag­n­er. „Wag­n­er war mein stärk­stes, mein bes­tim­mendes kün­st­lerisches Erleb­nis”, äußert sich Mann in einem Brief über die Bedeu­tung der großen Musik­the­ater-Dra­men für seine eigene Entwick­lung. In sein­er 1906 ent­stande­nen Nov­el­le „Wäl­sun­gen­blut”, wid­met sich Thomas Mann aus­führlich der „Walküre” und dem dort geschilderten Motiv der inzes­tuösen Liebe zwis­chen Brud­er und Schwest­er.

 

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Für die Lesung aus Manns bildge­waltiger Schilderung kon­nte der Richard-Wag­n­er-Ver­band Klaus Engeroff gewin­nen. Der Schaus­piel­er, Regis­seur, Autor und Sprech­er war an mehreren The­atern u.a. auch als Dra­maturg und Inten­dant tätig. Seit 1994 ist er freis­chaf­fend unter­wegs und lebt mit­tler­weile in Schw­erin. Für die niederdeutsche Fritz-Reuter-Bühne des Meck­len­bur­gis­chen Staat­sthe­aters hat er die Komödie „Kramer Kray” insze­niert und ste­ht in „Twei as Katt un Hund (Die ‚Son­ny­boys‘)” selb­st auf der Bühne. Gemein­sam mit Pro­fes­sor Michael Goden aus dem Vor­stand des Richard-Wag­n­er-Ver­bands, der in Thomas Manns Geburtsstadt Lübeck lebt, hat er für die Lesung eine Auswahl aus „Wäl­sun­gen­blut” getrof­fen. His­torische Musikauf­nah­men aus den zitierten Pas­sagen der „Walküre” wer­den für einen zusät­zlichen Hör­genuss sor­gen.

 

Kar­ten­tele­fon: 0385 / 5300 – 123; kasse@theater-schwerin.de