UB-Fraktion begrüßt geplanten Radweg von Medewege nach Lankow

Claudia Buhl: Infrastruktur am Stadtrand nicht vernachlässigen.

Silvio Horn

Die Fraktion UNABHÄNGIGE BÜRGER begrüßt die Ankündigung der Stadtverwaltung, wonach nun ein neuer Rad- und Fußweg von Medewege nach Lankow noch dieses Jahr realisiert werden kann. „Nach bald zwei Jahrzehnten hartnäckigem Kampf, wird es höchste Eisenbahn, dass hier was passiert und die Verbindung beider Stadtteile für Fußgänger und Radfahrer Ende dieses Jahres hergestellt wird“, so Fraktionsvorsitzender Silvio Horn. Allerdings plane die Stadtverwaltung gegenwärtig nicht die Sanierung der Straße. „Das scheint uns wenig durchdacht, denn die Straße ist eine Buckelpiste. Man sollte alles in einem Abwasch machen“, sagte Horn.

 

Keine reinen Schlafsiedlungen 

Grundsätzlich sehen die UNABHÄNGIGEN verstärkt den Bedarf in der Kommunalpolitik, dass die Siedlungen am Stadtrand nicht übersehen werden. „Wir wollen keine reinen Schlafsiedlungen. Und deswegen sollte die Stadt nicht nur neue Baugebiete ausweisen, sondern muss die gesamte Infrastruktur besser im Blick haben. Dazu gehören für uns Nahversorger, ortsnahe Bildungsangebote, Ärzte, Pflegeeinrichtungen oder auch eine noch bessere Nahverkehrsanbindung“, sagt Architektin Claudia Buhl, stellvertretendes Mitglied im Bauausschuss und UB-Kandidatin für die Kommunalwahl. Nach Auffassung der UB-Fraktion könne die Verwaltung auch Sprechstunden am Stadtrand abhalten, damit insbesondere ältere Bürger keine langen Wege und Wartezeiten ins Amt hätten. „Die ältere Generation sucht erfahrungsgemäß eher den persönlichen Kontakt, statt auf Internetangebote zurück zu greifen“, so Buhl.

 

Stefan Rochow

Journalist, Unternehmer und Gründer der digitalen Tageszeitung Schwerin-Lokal.de. Sie erreichen mich per E-Mail unter redaktion@schwerinlokal.de

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