Zensus2011: CDU-Fraktion fordert Aufklärung für Fehleinschätzung der Verwaltung

gabriele Planthaber / pixelio.de

Vor zwei Jahren wurde in der gesamten Europäischen Union eine Volkszählung, Zensus 2011, durchgeführt. Nun liegen die Ergebnisse für Deutschland vor. Manche Stadt hat mehr, mache weniger als angenommen. Unterschiedliche Auffassungen bestehen darin, wie die Ergebnisse zu bewerten sind und vor allem, wie man mit ihnen umgehen soll. Für Schwerin sind die Ergebnisse etwa nicht erfreulich. Die Stadt hat rund 4.000 Einwohner weniger als bisher angenommen wurde. Damit drohen hohe Einnahmeverluste.

Die CDU-Fraktion im Schweriner Stadtrat mahnt nun an, dass die Verwaltung die Ursachen für diese Fehleinschätzung zügig klären solle. „Im Vergleich zu anderen Kommunen sind die Abweichungen auffallend hoch. Die Ursachen dafür müssen zügig aufgearbeitet werden. Es muss geprüft werden, ob Entscheidungen zur Stadtentwicklung, Kita-Bedarfsplanung oder Schulentwicklungsplanung auf der Basis fehlerhafte Einwohnerzahlen getroffen wurden“, sagte der Fraktionsvorsitzende Sebastian Ehlers.

Ehlers warnte jedoch gleichzeitig davor, sich von den Zahlen entmutigen zu lassen: „„Wir dürfen uns von den Ergebnissen aber auch nicht entmutigen lassen. Es kommt jetzt darauf an, weiter an der Attraktivität des Wohnstandortes Schwerin zu arbeiten. Die hohe Zahl der Auspendler zeigt, dass es in unserer Stadt ein großes Potential an Fachkräften gibt. Die Ansiedlung von Nestlé hat bewiesen, dass dies ein Standortvorteil bei der Werbung von Investoren ist.“

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