Integration als gemeinsame Aufgabe verstehen

Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. | Darstellung: Gerd Altmann

Die Stadt Schwerin hat ihr Integrationskonzept überarbeitet. Neben dem aktuellen Schwerpunkt, der Aufnahme von mehr als 2300 Geflüchteten aus der Ukraine seit Februar, beinhaltet das Konzept Handlungsansätze zu allen zentralen Themen, die bei der Integration in die Stadtgesellschaft von Bedeutung sind.

„Unser Credo ist dabei Integration von der ersten Stunde an: Integration verstehen wir als gemeinsame Aufgabe von Stadtgesellschaft, Verwaltung und Stadtpolitik“, fasst Sozialdezernent Andreas Ruhl zusammen.

 

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Das zuletzt 2018 aktualisierte Integrationskonzept war mit einer breiten Beteiligung der ehrenamtlich Engagierten, der migrantischen Organisationen und Netzwerke, der städtischen Gremien und Vereine weiterentwickelt worden. „Die jüngsten Entwicklungen zeigen, wie dynamisch Integrationsaufgaben sind. Dennoch gibt es Daueraufgaben, etwa die der Vernetzung von Engagierten sowie die Arbeit an chancengleicher Teilhabe für Zugewanderte“, erläutert Maren Jakobi, Integrationsbeauftragte der Landeshauptstadt, das breite Spektrum des Konzepts.

In seiner Integrationsarbeit ist es Schwerin wichtig, alle Menschen mit Fluchtgeschichte gleichermaßen im Blick zu behalten. Schwerin setzt daher auf ein starkes Netzwerk aus haupt- und ehrenamtlich Helfenden, Beratungsangeboten und Verwaltung, um gleichberechtigte Zugänge zu schaffen. In der Stadt leben inzwischen mehr als 10.000 Schwerinerinnen und Schweriner ausländischer Herkunft, mehr als die Hälfte von ihnen haben eine Fluchtgeschichte.

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