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OB-Wahl 2023: Thomas Tweer möchte für CDU, Unabhängige Bürger (UB) und FDP antreten

In Rostock und Neubrandenburg konnten sich bei den vergangen OB-Wahlen parteilose Kandidaten durchsetzen. CDU, Unabhängige Bürger (UB) und FDP wollen das nun auch mit dem parteilosen Kandidaten Thomas Tweer in

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  • Veröffentlicht August 26, 2022
Thomas Tweer möchte als parteilos­er Kan­di­dat für ein bürg­er­liche Bünd­nis aus CDU, Unab­hängige Bürg­er und FDP antreten | Foto: Ekki Raff

Am 4. Juni 2023 sind die Schw­er­iner­in­nen und Schw­er­iner aufgerufen einen neuen Ober­bürg­er­meis­ter zu wählen. Langsam brin­gen sich nun die Bewer­ber in Stel­lung, die Ober­bürg­er­meis­ter Rico Baden­schi­er (SPD) das Amt stre­it­ig machen möcht­en.

Die LINKE steht in den Startlöchern

Am ver­gan­genen Sam­stag hat­te schon der Stadtvertreter Daniel Treps­dorf seine Bere­itschaft erk­lärt, für die Schw­er­iner Linken in den OB-Wahlkampf zu ziehen. Ob Treps­dorf tat­säch­lich ein heißer Anwärter auf das Amt sein kann, das bleibt sicher­lich abzuwarten. Nach­dem 2016 die dama­lige Ober­bürg­er­meis­terin Ange­li­ka Gramkow (Linke)  die Stich­wahl gegen Rico Baden­schi­er ver­loren hat­te, wer­den den Linken im Moment wenig Chan­cen auf den Spitzen­posten in der Stadt eingeräumt. Allerd­ings kann sich bis im näch­sten Jahr noch viel ändern.

Thomas Tweer tritt für ein bürgerliches Bündnis an

Seit gestern Abend hat sich in Schw­erin aber ein bre­ites, bürg­er­lich­es Bünd­nis formiert, dass dem Amtsin­hab­er in den kom­menden Monat­en bis zur Wahl das Leben schw­er machen kön­nte: CDU, Unab­hängige Bürg­er (UB) und FDP schick­en mit dem Geschäfts­führer der Diakonie in West­meck­len­burg und Präsi­den­ten des Unternehmerver­ban­des, Thomas Tweer, einen in der Stadt gut ver­net­zten parteilosen Kan­di­dat­en ins Ren­nen.

Rostock und Neubrandenburg in Schwerin wiederholen

Die Über­legun­gen, die dahin­ter steck­en, sind eigentlich ganz ein­fach. Aus CDU, Unab­hängige und FDP ist zu hören, dass OB-Wahlen vor allem Per­so­n­en­wahlen seien. Man schaut hier auf Ros­tock oder Neubran­den­burg, wo mit Claus Ruhe Mad­sen und Sil­vio Witt jew­eils parteilose Kan­di­dat­en das Ren­nen für sich entschei­den kon­nten. Das, so die Über­legung im Bünd­nis, kön­nte auch ein Erfol­gsmod­ell für Schw­erin sein. „Unser Ziel war es deshalb einen kom­pe­ten­ten Kan­di­dat­en zu find­en, der von einem bre­it­en Bünd­nis getra­gen wird und für viele Men­schen in unser­er Stadt wählbar ist”, sagen die erk­lärten die Vor­sitzen­den von CDU, UNABHÄNGIGE BÜRGER und FDP, Jascha Dopp, Vin­cent Eick­el­berg und Frank Haack­er.

Thomas Tweer habe Führungser­fahrung, wirtschaftlichen Sachver­stand und soziale Kom­pe­tenz. Er sei in Schw­erin gut ver­net­zt und kann Men­schen zusam­men­brin­gen. Genau das brauche man ger­ade in diesen schwieri­gen Zeit­en. Mit Thomas Tweer, so die Überzeu­gung, mache man den Men­schen in Schw­erin ein „überzeu­gen­des Ange­bot”.

Stadt gestalten statt verwalten

Tweer sel­ber möchte die Men­schen zukün­ftig bei Entschei­dun­gen stärk­er mit­nehmen. Als parteilos­er Kan­di­dat möchte er genau dieses Ange­bot für Schw­erin machen.

„Wir ste­hen als Stadt vor großen Her­aus­forderun­gen. Die Krisen dieser Zeit wirken bis auf die kom­mu­nale Ebene. Ich möchte die Stadt gestal­ten und nicht nur ver­wal­ten. Die gescheit­erte Ansied­lung von Intel, die fehlende Unter­stützung des Lan­des bei der Ansied­lung des ‚Zukun­ft­szen­trum für Deutsche Ein­heit und Europäis­che Trans­for­ma­tion‘ und der Still­stand bei der Ansied­lung ein­er staatlichen Hochschule haben mich motiviert, für das Amt des Ober­bürg­er­meis­ters zu kan­di­dieren.”,  erk­lärt Thomas Tweer seine Entschei­dung, sich als Ober­bürg­er­meis­ter zu bewer­ben.

Damit Thomas Tweer antreten kann, bedarf es nun noch der offiziellen Nominierung durch die CDU, FDP und Unab­hängige Bürg­er. Das wer­den in den näch­sten Wochen die Mit­gliederver­samm­lun­gen entschei­den. Das Ver­trauen der Vorstände des Bünd­niss­es hat Thomas Tweer aber schon jet­zt.

 

Zur Per­son:

Thomas Tweer ist 53 Jahre alt, ver­heiratet und hat zwei Kinder. Der diplomierte Kauf­mann ist seit Mai 2012 Geschäfts­führer der Diakoniew­erk Neues Ufer gGmbH und seit dem ver­gan­gen Jahr Geschäfts­führer der Diakonie West­meck­len­burg-Schw­erin gGmbH. Er ist außer­dem staatlich anerkan­nter Altenpfleger und Diplom The­ologe. Ehre­namtlich engagiert sich Tweer u.a. als Präsi­dent des Unternehmerver­band es Nord­deutsch­land Meck­len­burg-Schw­erin e.V., im Vor­stand des Hochschulfördervere­ins und im Lions Club Schw­erin.