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Wiederaufbau nach Brand:
Schweriner Eisenbahn- und Technikmuseum plant schrittweise Wiedereröffnung

Der Brand im Eisenbahn- und Technikmuseum im Juni hat einen Großen Teil der Ausstellung zerstört. Nun arbeitet der Verein sehr intensiv am Wiederaufbau. Das gestaltet sich nicht immer ganz leicht.

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  • Veröffentlicht November 10, 2023

Der Brand im Eisenbahn- und Technikmuseum im Juni hat einen Großen Teil der Ausstellung zerstört. Nun arbeitet der Verein sehr intensiv am Wiederaufbau. Das gestaltet sich nicht immer ganz leicht.

 

Eisenbahn- und Technikmuseum
Archiv­bild: Ein Großbrand am Eisen­bah­n­mu­se­um richtete im Juni einen erhe­blichen Sach­schaden an. | Foto: FB-Seite Eisen­bah­n­mu­se­um

 

Nach dem ver­heeren­den Brand, der vor mehr als drei Monat­en das his­torische Eisen­bahn- und Tech­nikmu­se­um in Schw­erin in Schutt und Asche legte, set­zen die Mit­glieder des Muse­umsvere­ins Schw­erin alles daran, das geschicht­strächtige Muse­um schrit­tweise wiederzueröff­nen. Klaus-Dieter Voß, Sprech­er des Vere­ins, sagt, dass in den Woch­enen­den und nach Feier­abend gemein­same Anstren­gun­gen unter­nom­men wer­den, um das Muse­um wieder in Betrieb zu nehmen. Eine neue Elek­troan­lage wurde bere­its instal­liert, und die gebor­ge­nen Ausstel­lungsstücke, Werkzeuge, Maschi­nen und Mate­ri­alien wur­den gere­inigt und sich­er ein­ge­lagert. „Wir haben bere­its erhe­bliche Fortschritte gemacht”, so Voß.

 

Brand durch Tech­nis­chen Defekt im Muse­um

 

Allerd­ings gibt es nach wie vor große Sor­gen im Vere­in bezüglich des schw­er beschädigten Daches. Obwohl bere­its zwei Gutachter der Ver­sicherung den Ort des Geschehens begutachtet haben, ste­ht die Entschei­dung zur Schaden­sreg­ulierung noch aus. Voß schätzt, dass der Wieder­auf­bau des Daches mit einem hohen sechsstel­li­gen Betrag zu Buche schla­gen wird. Die finanziellen Mit­tel des Vere­ins allein reichen nicht aus, trotz der großzügi­gen Spenden­bere­itschaft nach dem Brand. Bei jedem Regen­schauer dringt weit­er­hin Wass­er ins Gebäude ein, was zusät­zlichen Schaden anrichtet.

Teilöffnung und Benefizveranstaltung geplant

In einem ersten Schritt plant der Vere­in, zumin­d­est den Teil des Muse­ums, der von den Flam­men ver­schont wurde, Ende Novem­ber für eine Bene­fizver­anstal­tung zu öff­nen. Hier­bei sollen die his­torischen Fahrzeuge, die größ­ten­teils unbeschädigt blieben, präsen­tiert wer­den. Zusät­zlich wird es einen Sou­venirverkauf und Cater­ing in einem his­torischen Eisen­bah­n­wa­gen geben. „Wir wollen damit vor allem zeigen, dass es uns noch gibt”, betonte Voß.

 

Dank an Ein­satzkräfte und Hil­fe für das Eisen­bah­n­mu­se­um

Langfristige Ziele und Herausforderungen

Langfristig hofft der Vere­in darauf, zumin­d­est den Dachbere­ich über der Fahrzeughalle „so schnell wie möglich” zu sanieren. Voß äußerte die Hoff­nung, dass bis Ende 2024 zumin­d­est ein Teil des Muse­ums wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Der gesamte Wieder­auf­bau des Muse­ums wird voraus­sichtlich min­destens fünf Jahre in Anspruch nehmen.

Der Großbrand, der ver­mut­lich im Juli auf­grund eines tech­nis­chen Defek­ts an ein­er Waschmas­chine aus­ge­brochen ist, führte zur Zer­störung großer Teile des Daches sowie der aus­gestell­ten Stell­w­erks- und Fer­n­melde­tech­nik, der Mod­ell­bah­nan­lage und fast des gesamten Archivs des Muse­ums.